Intel und AMD erwägen 12V-2x6-Stromanschlüsse für Next-Gen-Grafikkarten
Nach den stark diskutierten Problemen mit NVIDIAs 12VHPWR-Stromanschlüssen, die durch geschmolze Stromstecker Aufmerksamkeit erregten. Seitdem hat NVIDIA beschlossen, für seine GeForce RTX 50 „Blackwell “-Serie der nächsten Generation auf die moderneren 12V-2x6-Stromanschlüsse umzusteigen und nun erwägen auch Intel und AMD, diesem Beispiel zu folgen.
KFA2 GeForce RTX 4070 SUPER OC 2X - 12VHPWR (Bild © PCMasters.de)
Einem Bericht von Prohardver zufolge testen sowohl Intel als auch AMD die 12V-2x6-Stromanschlüsse. Diese Steckverbinder bieten eine Leistung von bis zu 600 W und verfügen über Sense-Pins zur Überwachung der Spannung und des korrekten Einsteckens. Sie gelten als Lösung für die Zuverlässigkeitsprobleme, die den 12VHPWR-Standard plagen. Die Sense-Pins können ein falsches Einstecken erkennen und die Stromzufuhr verhindern, um das Risiko von Überhitzung oder Verbrennungen zu verringern. Dieses Layout und Kabel werden von neuen ATX 3.1-Netzteilen bereits unterstützt.
Intel und AMD haben jedoch keine nennenswerten Probleme mit ihren traditionellen 8- und 6-poligen Steckern gehabt und zögern deshalb noch, sich auf die 12V-2x6-Stecker festzulegen. Trotzdem wird in der Branche spekuliert, dass Intels Arc Battlemage und AMDs Radeon RX 8000 GPUs den neuen Standard übernehmen könnten, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, da NVIDIA den Wechsel vollzogen hat.
Während Intel und AMD derzeit die Vorteile eines Wechsels zu den 12V-2x6-Anschlüssen prüfen, ist klar, dass NVIDIAs Entscheidung beide Unternehmen dazu bewegen könnte, die neue Technologie für ihre zukünftigen GPUs zu übernehmen.