Zudem gibt es ebenfalls eine unübersichtliche Menge an Herstellern bzw. Anbietern, welche diese besagten Kühler unter ihrem Wappen vertreiben. So kam es in der Vergangenheit nicht selten vor, dass ein Kühler vom selben Typ in zwei, drei verschiedenen Versionen angeboten wurde. Jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben! Und scheinbar ist dieser Kuchen immer noch so groß, dass es jedes Jahr neue Marken gibt, welche den Sprung aufs Erfolgstreppchen mit immer ausgefalleneren CPU-Kühlern wagen.
So war es das junge Unternehmen Phanteks, welches in 2011 für Aufsehen mit einer farbenfrohen Reihe CPU-Kühler im „Turmdesign“ sorgte. Hieraus möchten wir heute den Phanteks PH-TC14PE in einem ausführlichen Testbericht vorstellen.
An dieser Stelle geht ein Dank an Caseking.de für die problemlose Bereitstellung des Testmusters.
Auch wenn der Name „Phanteks“ am Markt noch taufrisch ist, verfügt das Unternehmen bereits über ein fundiertes Wissen. Dieses entspringt den zahlreichen Mitarbeitern, die auf langjährige Erfahrungen in der Kühlersparte zurückgreifen können. Somit ist es auch kein Wunder, dass das Konzept „verschiedene Kühlerfarben“ voll und ganz aufgegangen ist. Phanteks generiert damit aus einem Kühler-Modell eine ganze Reihe an optischen „Leckerbissen“. So gelingt es, dass nahezu jeder Kunde eine für sein System passende Farbauswahl treffen kann. Erhältlich ist der Phanteks PH-TC14PE in den Ausführungen: Silber, Schwarz, Blau, Organe und Rot. Dabei sind jeweils die Kühlkörperlamellen als auch die Rotoren der Lüfter eingefärbt. Für den heutigen Test liegt uns der Phanteks PH-TC14PE in der orangen Version vor.
Eine dem europäischen Markt optisch gerechte Verpackung bietet dem CPU-Kühler einen hervorragender Schutz, sodass die kostbare Fracht jeden Kunden unbeschadet erreichen sollte. Beim Auspacken fällt neben dem CPU-Kühler der Lieferumfang ins Auge. Hier erwarten den Kunden etliche Kleinteile für die Befestigung des Phanteks PH-TC14PE. Ebenfalls liegen eine Tube Wärmeleitpaste, Gummiabsorber, ein Adapter zur Spannungsreduzierung, ein Y-Kabel sowie ein drittes paar Lüfter-Halteklammern dem Zubehör bei. Das Installationsmaterial ist in kleinen Kunststofftüten abgepackt und für eine schnelle Übersicht zusätzlich beschriftet. Auch wenn es sich bei diesem CPU-Kühler ganz zeitgemäß um eine „Multisocket-Ausführung“ handelt, muss der Käufer dank der guten Unterteilung des Zubehörs nur zwischen AMD und Intel unterscheiden. Interessant und durchaus erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Verpackung des Montagematerials als auch der Inhalt selber ziemlich dem Installationsmaterial des Noctua NH-D14 sowie des -C14 ähnelt. Dass es sich hierbei um einen Zufall handelt, ist aber unwahrscheinlich, da beide Kontrahenten die Aufschrift „Made in Taiwan“ tragen. Eine plausible Erklärung hierfür wäre, dass es keine Seltenheit in diesem Geschäft ist, wenn sich mehrere Markennamen eine Fertigungsstätte teilen. Dadurch ähneln Einzelteile oder sogar ganze Produkte der unterschiedlichen „Hersteller“ oftmals stark.
Technische Daten (Herstellerangaben) | |||||
Maße Lüfter (B x H x T) | 140 x 140 x 25 mm | ||||
Lagerart | UFB Lager | ||||
Betriebsspannung | 12 V DC | ||||
max. Leistungsaufnahme | 1,8 W pro Lüfter | ||||
max. Umdrehungen pro min | 1200 U/min | ||||
max. Luftdurchsatz | 132,7 m³/h | ||||
max. Lautstärkeentwicklung | 19 dB(A) | ||||
Maße Kühler (LxBxH) | 159 x 140 x 171 mm | ||||
Kühlkörpermaterial | Cu/Cu/Al | ||||
Befestigung | Universal - Schrauben | ||||
Gesamtgewicht | 970 g o.L. | ||||
Besonderheiten | Beschichtungen, 8mm Heatpipes |
Eine ausführliche Einbauanleitung mit Schrift und Bild ist in Deutsch sowie in Englisch vorhanden. Die gesamte Installation ist wie bei jeder „Schraubmontage“ nicht schwer aber etwas zeitintensiver als bei CPU-Kühler, die auf konventionelle Halteklammern oder Push-Pins setzen. Kommen wir nun aber zum wirklich wichtigen Inhalt der Verpackung, dem Phanteks PH-TC14PE. Neben der besonderen Aufmachung im optischen Bereich bietet dieser Kühler auch aus technischer Hinsicht einige Raffinessen. Dabei muss allerdings klar unterschieden werden zwischen denen die offensichtlich ein Leistungsplus bringen und jene, die allein für ein gutes Marketing indiziert wurden. Das verwendete „Twin-Tower-Design“ ist eines der derzeit leistungsstärksten Aufbauten, wenn es wie im Falle des Phanteks PH-TC14PE mit zwei Lüftern eingesetzt wird. Phanteks verbaut in diesem CPU-Kühler fünf vernickelte Kupferheatpipes, welche die anfallende Wärmeenergie von der Bodenplatte hin zu den Kühllamellen transportieren. Dabei setzt man im Gegensatz zur Konkurrenz auf Pipes mit einem Durchmesser von 8 mm, welche eine höhere Wärmetransportleistung als die 6-mm-Variante bieten. Eine quantitative Aussage über den Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Pipes können wir allerdings nicht machen. Zumal unterliegen Heatpipes oftmals derartigen Fertigungstoleranzen, dass ein einzelner Vergleich nicht aussagekräftig wäre. Qualitativ sollten 5 Pipes vom 8-mm-Typ aber mindestens die Leistung von sechs 6-mm-Pipes erreichen. Der entscheidende Punkt ist hier aber eher der Kontakt zur Bodenplatte und dessen Verarbeitung. Zu mindestens äußerlich hat Phanteks in diesem Punkt gute Arbeit geleistet. Die vernickelte Kupferbodenplatte ist exakt plangefräst und verfügt über passgenaue Nuten, in welche die Heatpipes verlötet sind. Für einen guten Wärmeübergang sind damit alle Voraussetzungen erfüllt, sodass zu mindestens die drei mittig platzierten Pipes ihre volle Leistung ausspielen können.
Weiterhin sorgen zwei Pakete aus Kühllamellen für eine rasche Wärmeabgabe an die Umgebungsluft. Als Besonderheit gilt laut Phanteks die Oberflächenbehandlung der Aluminiumlamellen. Hierbei kommen zwei unterschiedliche Verfahrungen zum Einsatz, jene in ihrer Namensgebung ebenso spektakulär klingen, wie die versprochenen Wirkungen, die durch ihre Anwendung entstehen. So spricht Phanteks von „der neuesten Luft- und Raumfahrttechnik“ und erwähnt die P.A.T.S-Technologie (Physical Antioxidant Thermal Shield) sowie die C.P.S.C-Technolgie (Plasma Spraying Coating Technology). Dabei soll das P.A.T.S-Verfahren für eine Beschichtung sorgen, welche auftretende Wärmestrahlung umliegender Komponenten reflektiert. Dies hört sich nach einer recht sinnvollen Variante an die CPU-Temperatur weiter zu senken, wenn gleich die imitierenden, umliegenden Bauteile dieser Wärmereflektion wieder ausgesetzt sind. Auch die C.P.S.C-Technolgie hört sich nach einer interessanten Maßnahme an, um die Hitze effektiver abzuführen. Hierbei wird eine Oberflächenvergrößerung der Kühllamellen im Nano-Bereich bewirkt und dadurch die Fläche für den Wärmeübergang an die Umgebungsluft vergrößert. Ob diese beiden Techniken entscheidend zu einem Gewinn an „Kühlleistung“ beitragen oder ob es sich dabei um ein strategisches Marketing handelt, bleibt abzuwarten.
Die Wärmeabfuhr geschieht selbstverständlich unter Beschleunigung zweier Lüfter. Beim Phanteks PH-TC14PE handelt es sich hierbei um Axiallüfter mit 140-mm-Rotordurchmesser. Die maximale Drehzahl der Lüfter beschränkt sich dabei auf 1.200 Umdrehungen pro Minute bei 12-V-DC-Betriebsspannung. Auch die Rotorblätter der Lüfter sollen laut Phanteks eine Neuentwicklung darstellen und dank einer neuen Flügel-Geometrie eine perfekte Aerodynamik bieten. Umso gespannter sind wir nun auf die Testergebnisse!
Unser Anliegen ist es allen Lesern und Leserinnen stets unabhängige und qualitativ hochwertige Testberichte zu bieten. Um die Qualität zu wahren scheuen wir daher keine Mühen um die angewandten Testverfahren zeitgemäß zu halten und durch kontinuierliche Weiterentwicklung unsere Messungen zu verfeinern.
Besonders im Bereich der Komponentenkühlung erreicht man nur durch aufwendige Anwendung ausgewählter Messtechniken aussagekräftige Ergebnisse, die einen verlässlichen und fairen Vergleich zulassen. Im Folgenden finden Sie daher eine kurze Beschreibung unserer verschiedenen Messverfahren.
Thermischer Widerstand
Für die Messung des thermischen Widerstandes kommt bei sämtlichen CPU-Kühlern ein CPU-Dummy zum Einsatz, der die Abmessungen einer aktuellen AMD Phenom II CPU hat. Der CPU-Kern verfügt über eine variable Heizleistung bzw. Wärmeverlustleistung, wodurch in einem gewissen Rahmen auch ein sehr hoher thermischer Widerstand unterhalb von kritischen Temperaturen ermittelt werden kann. Dabei werden alle gemessenen Temperaturen über einen A/D-Wandler auf einen PC geschrieben, der uns als Datenlogger und zur weiteren Verarbeitung der Messergebenisse dient. Der große Vorteil bei diesem Messaufbau ist die Nachvollziehbarkeit und quantitative Kenntnis aller vorhandenen Wärmeströme, wodurch eine genaue Berechnung der Ergebnisse erst möglich wird. An dieser Stelle möchten wir uns bei EKL bedanken, die uns beim Bau des neuen Dummys unterstützten!
Schalldruckpegel
Akustik, insbesondere die Ermittlung des Schalldruckpegels, ist eine Wissenschaft für sich. Dabei sollten sich alle Leser und Leserinnen davon frei machen, dass die Angabe des Schalldruckpegels in dB(A) eine unabhängige Aussage über die wahrgenommene Lautstärke eines Lüfters macht. So kann die Schalldruckpegelmessung an einem und demselben Lüfter völlig unterschiedliche Werte erzeugen, die in Abhängigkeit zum Messgerät, zum Messaufbau, zur Umgebung und zu Störquellen stehen. Zudem kommt die Tatsache, dass Schall von jedem Individuum anders wahrgenommen und bewertet wird. Eines dieser Probleme würde sich durch Anwendung der entsprechenden Norm lösen lassen. In der Praxis ist dies aber selbst für vielerlei Industrieunternehmen zu aufwendig und kostspielig. Daher lässt sich speziell in der IT-Branche kein Vergleich zwischen den Angaben verschiedenen Hersteller machen. Gerade weil bei jedem Lüfter bzw. CPU-Kühler ortsabhängig unterschiedliche Schallreflexionen entstehen treten bei verschiedenen Kunden auch andere Schalldruckpegel auf. Grunddessen wird hier in einer speziellen Box gemessen, die einerseits Störquellen von außerhalb abschottet und andererseits den Schalldruckpegel durch einen hohen Reflexionsgrad entsprechend anhebt. Dieses Verfahren stellt sicher, dass wir Messungen über eine große Bandbreite der Rotordrehzahl durchführen können. Dank der Messbox sowie einer gemittelten Langzeitaufnahme des Schalldruckpegels erreichen wir zudem eine hohe Wiederholbarkeit der Messergebnisse.
Wahrnehmung des Schalldruckpegels | ||||||||
Sektor | Schalldruckpegel | Beschreibung der Akustik | ||||||
I | <35 dB(A) | "lautlos" | ||||||
II | 35 dB(A) - 40 dB(A) | kaum wahrnehmbar | ||||||
III | 40 dB(A) - 45 dB(A) | sehr leise (Geflüster) | ||||||
IV | 45 dB(A) - 50 dB(A) | hörbar (aber nicht störend) | ||||||
V | 50 dB(A) - 55 dB(A) | hörbar (u.U. störend) | ||||||
VI | 55 dB(A) - 60 dB(A) | laut | ||||||
VII | 60 dB(A) - 65 dB(A) | sehr laut | ||||||
VIII | >65 dB(A) | extrem laut |
Rotordrehzahl
Verfügt der Lüfter über ein Tachosignal, wird es über einen Frequenzmesser ausgelesen. Dieses Messverfahren wird in fast allen Fällen angewandt. Bei Lüftern ohne Tachosignal wird die Rotordrehzahl mit Hilfe eines Laser-Tachometers ermittelt. Bevor die Messwerte notiert werden hat der Lüfter ca. 5 min Zeit um seine Rotordrehzahl bei vorgegebener Betriebsspannung zu erreichen.
Leistungsaufnahme
Die Leistungsaufnahme spielt bei den gängigen Lüfter-Typen häufig nur eine Nebenrolle. Heute sind die Unterschiede zwischen einigen Produkten jedoch so minimal, dass eben auch solch ein Punkt die Kaufentscheidung beeinflussen kann. Vor der Aufnahme der Messwerte hat der Lüfter ca. 5 min Zeit um seinen Strom bei vorgegebener Betriebsspannung zu erreichen. Anschließend wird die Leistungsaufnahme ermittelt. Bei CPU-Kühlern ist der Lüfter während der Messung selbstverständlich am Kühlkörper montiert.
Anlaufspannung
Beim Ermitteln der Anlaufspannung wird der Lüfter an eine kleine Spannungsquelle angelegt, welche stufenweise in 100 mV großen Schritten erhöht wird. Sobald ein deutliches Drehen des Lüfters erkennbar ist wird die Betriebsspannung bzw. die Anlaufspannung notiert.
Gewicht
In Anbetracht der riesigen Materialschlachten, welche sich viele Hersteller seit einiger Zeit bieten, ist speziell bei CPU-Kühlern das Gewicht ein entscheidendes Kriterium für die Bewertung des gemessenen thermischen Widerstandes. Zudem wird durch das Wiegen des jeweiligen Testmusters die Herstellerangabe überprüft. Gewogen werden zum einen der gesamte CPU-Kühler und zum anderen nur der Kühlkörper ohne Lüfter.
Schalldruckpegel [Lp/dB(A)] | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 33,2 | 37,0 | 42,5 | 45,4 | 47,2 | 50,4 | 53,0 | 56,2 |
Noctua NH-D14 | 32,9 | 36,5 | 42,0 | 46,9 | 48,8 | 51,7 | 54,5 | 56,8 |
Prolimatech Megahalems | 42,5 | 49,0 | 53,6 | 57,5 | 59,2 | 62,2 | 63,9 | 65,3 |
Scythe Yasya | 43,6 | 49,6 | 53,9 | 57,7 | 61,7 | 62,2 | 63,1 | 64,9 |
Scythe Susanoo | 35,8 | 42,1 | 46,8 | 51,0 | 54,5 | 57,5 | 60,6 | 62,7 |
Phanteks PH-TC14PE | 38,4 | 43,1 | 47,9 | 49,1 | 51,6 | 53,6 | 55,1 | 56,8 |
Der Messbereich des verwendeten Schalldruckpegel-Messgerätes geht von 30 dB(A) bis 130 dB(A). Unterhalb von 30 dB(A) ist es somit nicht möglich den Kurvenverlauf korrekt darzustellen. Für eine genaue Betrachtung sind deshalb die Angaben aus den entsprechenden Wertetabellen zu beachten.
Die angegebenen Temperaturen setzen sich aus Umgebungstemperatur und Übertemperatur zusammen. Für einen bestmöglichen Vergleich wurden dabei die Umgebungstemperaturen der einzelnen Testdurchläufe rechnerisch korrigiert und auf denselben Wert gebracht. Der eingesetzte CPU-Dummy, welcher die Maße eines AMD Phenom II hat, ist hierbei mit 80 W bzw. 130 W Wärmeverlustleistung behaftet. (Tamb = 30°C [bei 80W], Tamb = 35°C [bei 130W])
Temperatur [tK/°C] bei 80W | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 100,4 | 75,1 | 62,0 | 57,6 | 53,9 | 51,5 | 50,1 | 49,0 |
Noctua NH-D14 | 45,2 | 43,4 | 42,1 | 41,4 | 41,0 | 40,6 | 40,4 | 40,1 |
Prolimatech Megahalems | 42,3 | 41,1 | 40,6 | 40,1 | 39,8 | 39,8 | 39,6 | 39,5 |
Scythe Yasya | 42,4 | 41,6 | 41,0 | 40,6 | 40,3 | 40,2 | 40,0 | 39,9 |
Scythe Susanoo | 42,6 | 41,8 | 41,4 | 41,1 | 41,0 | 40,7 | 40,6 | 40,6 |
Phanteks PH-TC14PE | 42,3 | 41,4 | 40,8 | 40,3 | 40,0 | 39,8 | 39,6 | 39,4 |
Temperatur [tK/°C] bei 130W | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 149,4 | 108,3 | 87,0 | 79,9 | 73,9 | 70,0 | 67,6 | 65,9 |
Noctua NH-D14 | 59,7 | 56,7 | 54,6 | 53,5 | 52,8 | 52,3 | 51,9 | 51,4 |
Prolimatech Megahalems | 55,0 | 53,1 | 52,2 | 51,4 | 51,0 | 50,9 | 50,6 | 50,5 |
Scythe Yasya | 55,2 | 53,9 | 52,8 | 52,2 | 51,8 | 51,5 | 51,3 | 51,1 |
Scythe Susanoo | 55,4 | 54,2 | 53,6 | 53,1 | 52,8 | 52,4 | 52,3 | 52,2 |
Phanteks PH-TC14PE | 55,0 | 53,5 | 52,6 | 51,8 | 51,3 | 50,9 | 50,6 | 50,3 |
Thermischer Widerstand [Rth/(K/W)] | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 0,880 | 0,564 | 0,400 | 0,345 | 0,299 | 0,269 | 0,251 | 0,238 |
Noctua NH-D14 | 0,190 | 0,167 | 0,151 | 0,142 | 0,137 | 0,133 | 0,130 | 0,126 |
Prolimatech Megahalems | 0,154 | 0,139 | 0,132 | 0,126 | 0,123 | 0,122 | 0,120 | 0,119 |
Scythe Yasya | 0,155 | 0,145 | 0,137 | 0,132 | 0,129 | 0,127 | 0,125 | 0,124 |
Scythe Susanoo | 0,157 | 0,148 | 0,143 | 0,139 | 0,137 | 0,134 | 0,133 | 0,132 |
Phanteks PH-TC14PE | 0,154 | 0,142 | 0,135 | 0,129 | 0,125 | 0,122 | 0,120 | 0,118 |
Lüfterdrehzahl [n/rpm] | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 933 | 1332 | 1704 | 2028 | 2379 | 2709 | 3030 | 3330 |
Prolimatech Megahalems | 1080 | 1281 | 1470 | 1650 | 1800 | 1920 | 2070 | 2160 |
Scythe Susanoo | 1050 | 1230 | 1410 | 1560 | 1710 | 1830 | 1950 | 2049 |
Scythe Yasya | 1032 | 1209 | 1407 | 1548 | 1668 | 1797 | 1911 | 2025 |
Noctua NH-D14 (140mm) | -- | 600 | 720 | 840 | 930 | 1032 | 1122 | 1212 |
Phanteks PH-TC14PE | 630 | 750 | 816 | 885 | 990 | 1095 | 1143 | 1200 |
Noctua NH-D14 (120mm) | 561 | 696 | 819 | 930 | 1050 | 1137 | 1224 | 1320 |
Leistungsaufnahme [P/W] | ||||||||
Betriebsspannung | 5V | 6V | 7V | 8V | 9V | 10V | 11V | 12V |
AMD Boxed Kühler | 0,22 | 0,31 | 0,42 | 0,54 | 0,68 | 0,90 | 1,02 | 1,22 |
Prolimatech Megahalems | 0,75 | 1,13 | 1,62 | 2,21 | 2,86 | 3,64 | 4,44 | 5,88 |
Scythe Yasya | 0,84 | 1,29 | 1,84 | 2,49 | 3,59 | 4,53 | 5,53 | 6,62 |
Noctua NH-D14 (140mm) | -- | 0,28 | 0,39 | 0,52 | 0,68 | 0,86 | 1,06 | 1,3 |
Scythe Susanoo | 1,34 | 1,97 | 2,66 | 3,62 | 4,50 | 5,60 | 6,73 | 8,16 |
Phanteks PH-TC14PE | 0,70 | 1,03 | 1,41 | 1,89 | 2,43 | 3,00 | 3,67 | 4,32 |
Noctua NH-D14 (120mm) | 0,17 | 0,23 | 0,31 | 0,40 | 0,51 | 0,63 | 0,78 | 0,94 |
Was verbirgt sich nun hinter dem neuen Phanteks PH-TC14PE? Unsere Ergebnisse belegen eindeutig, dass wir es hier mit einem wirklich leistungsstarken CPU-Kühler zu tun haben, der in unserer Testgeschichte bis heute die besten Leistungswerte erzielt. Für eine hohe „Kühlleistung“ benötigt dieser CPU-Kühler im Gegensatz zur Konkurrenz deutlich weniger Rotordrehzahl der verbauten Lüfter und ist somit erheblich leiser. Lediglich bei sehr geringem Luftdurchsatz steigen der thermische Widerstand des Kühlers und die damit verbundene CPU-Temperatur stärker an. Bis auf den Scythe Susanoo kann aber auch in diesem Bereich mit sehr geringer Geräuschemission kein weiterer Kontrahent dem Phanteks PH-TC14PE das Wasser reichen.
Ob dieser Leistungsvorsprung durch die Vielzahl an wundersamen Technologien zustande kommt, konnten wir im Detail allerdings nicht ausmachen. Die Vermutung, dass Phanteks hier aber etwas dick aufträgt liegt durchaus nahe. Ausschließen können wir die Funktion der Beschichtungen hingegen auch nicht, sodass wie immer nur das Zusammenwirken aller Techniken bewertet werden kann. Und hier schlägt sich der Phanteks PH-TC14PE wirklich sehr gut.
Die Verarbeitungsqualität des gesamten CPU-Kühlers ist sehr gut und auch der Lieferumfang weiß zu gefallen. Zudem ist die Optik vielfältig und sollte eine Vielzahl der Kunden zufriedenstellen. Das einzige Manko bleibt der hohe Preis von über 80 Euro, der viele Interessenten abschrecken wird. Alles zusammen bringt dem Phanteks PH-TC14PE unsere Empfehlung ein. Herzlichen Glückwunsch!
Sockelkompatibilitätsliste (Herstellerangaben) | |||||||||
Sockel | 775 | 939 | 940 | AM2(+) | AM3(+) | FM1 | 1155/56 | 1366 | 2011 |
AMD Boxed Kühler | nein | ja | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein |
Noctua NH-D14 | ja | nein | nein | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
Prolimatech Megahalems | ja | nein | nein | ja | ja | ja | ja | ja | nein |
Scythe Susanoo | ja | nein | nein | ja | ja | ja | ja | ja | nein |
Scythe Yasya | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | nein |
Phanteks PH-TC14PE | ja | nein | nein | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
* kompatibel mit separatem Aufrüst-Kit
Preisvergleich (Stand 28.05.2012) | ||
Sockel | Preis | Bezugsquelle |
AMD Boxed Kühler | -- | -- |
Noctua NH-D14 | 64,83 EUR | |
Prolimatech Megahalems | 48,61 EUR | |
Phanteks PH-TC14PE | 83,24 EUR | |
Scythe Yasya | 33,74 EUR | |
Scythe Susanoo | 68,75 EUR |