SPARKLE Arc Pro B60 (Bild © SPARKLE)
An der Spitze steht die Arc Pro B70 mit einer 32-Xe2-Core-Konfiguration, was ungefähr 4.096 FP32-ALUs entspricht, gepaart mit 32 GB GDDR6 über eine 256-Bit-Schnittstelle. Auf dem Papier verdoppelt das sowohl den FP32-Durchsatz als auch den Onboard-Speicher der Single-GPU Arc Pro B60, was die B70 zur ersten weit verbreiteten Battlemage-Option für anspruchsvolle professionelle Workloads macht.
Die Arc Pro B65 reduziert die BMG-G31 auf 20 Xe2-Kerne (etwa 2.560 FP32) und entspricht damit der Rechenkonfiguration der B60, verfügt jedoch standardmäßig über 32 GB GDDR6, was 8 GB mehr als die 24 GB der B60 darstellt und eignet sich somit für speichergebundene Anwendungsfälle, ohne dass man für das gesamte B70-Shader-Array bezahlen muss.
Mal wieder ist der Fokus vorerst auf professioneller Visualisierung und lokaler KI ausgelegt. Mit hoher VRAM-Kapazität und einem 256-Bit-Bus auf der B70 sind diese Karten auf LLM-Inferenz, Inhaltserstellung, technische Visualisierung und andere Workloads ausgerichtet, die sowohl mit dem Speicherbedarf als auch mit der reinen Rechenleistung skalieren. Der Plan umgeht auch die derzeitige Volatilität der DRAM-Preise, die eine Markteinführung von Spielen für den Massenmarkt zu aggressiven Preisen erschwert.
Gaming Battlemage steht noch aus
Board-Partner sollen BMG-G31-Muster nur für Pro-Modelle erhalten haben. Die viel diskutierte Arc B770-Gaming-Karte, die voraussichtlich denselben großen Chip nutzen wird, wurde Berichten zufolge zurückgestellt. Daher gibt es für eine Consumer-B770 keine kurzfristige Perspektive, und der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung bleibt ungewiss.

