Steam Machine (Bild © Valve)
Steam Machine bereit für Markteinführung Anfang 2026
Die mit AMD-APUs ausgestattete Steam Machine wird in Zusammenarbeit mit Valve entwickelt und hat die Designphase hinter sich gelassen. Die technischen Spezifikationen stehen fest und die Fertigungslinie ist auf Kurs, um in den ersten Monaten des Jahres 2026 mit der Auslieferung zu beginnen. Dieser Zeitplan steht im Einklang mit der übergeordneten Strategie von AMD.
Xbox „Magnus” SoC
Die Custom Silicon Division von AMD gab bekannt, dass die Entwicklung des Semi-Custom-System-on-Chip „Magnus” für die kommende Xbox-Konsole von Microsoft planmäßig voranschreitet und die Markteinführung für 2027 angestrebt wird. Während die offiziellen Spezifikationen noch unter Verschluss sind, stehen die groben Ziele fest:
- Chiplet-Fußabdruck: insgesamt 408 mm², aufgeteilt zwischen einem 144 mm² großen CPU-Die, der auf dem N3P-Knoten von TSMC gefertigt wurde, und einem 264 mm² großen GPU-Die.
- CPU-Konfiguration: bis zu 11 Kerne, wobei drei leistungsstarke Zen-6-Kerne mit acht effizienzorientierten Zen-6c-Kernen kombiniert werden.
- GPU-Architektur: 68 RDNA-5-Recheneinheiten, organisiert in vier Shader-Engines, unterstützt von mindestens 24 MB L2-Cache.
- Speichersubsystem: möglicherweise 48 GB GDDR7-Speicher auf einer 192-Bit-Schnittstelle, was eine Bandbreite weit über den aktuellen Konsolengenerationen hinaus bietet.
- Künstliche Intelligenz-Engine: Eine dedizierte NPU, die Gerüchten zufolge etwa 110 TOPS an AI-Verarbeitung auf dem Gerät liefert.
Trotz der optimistischen Hardware-Prognose rechnet AMD für das Geschäftsjahr 2026 mit einem zweistelligen prozentualen Rückgang der Einnahmen aus Semi-Custom-SoCs. Die Prognose spiegelt wider, dass das Unternehmen in das siebte Jahr eines robusten Konsolen-Verkaufszyklus eintritt, in dem das Wachstum naturgemäß nachlässt, wenn sich der Markt der Sättigung nähert.
